Neuer Vorstand im OV Reinickendorf Mitte-Süd gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung des FDP-Ortsverbandes Reinickendorf Mitte-Süd am 28.01.19 ist der Vorsitzende Andreas Otto einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Seine Stellvertreter sind Peter Dietze-Felberg und die Haushaltspolitikerin Sibylle Meister (MdA). Als Schatzmeister wurde Timo Bergemann in seinem Amt bestätigt. Beisitzer sind Heidemarie Eller, Moritz Hildebrand und Götz Galuba.

OV-Vorstand„Unsere höchste Priorität ist der anstehende Europawahlkampf“, so der Vorsitzende Andreas Otto. „Denn für die liberale Gesellschaft in unserem Land ist Europa von unvergleichlichem Wert. Ein Friedensprojekt, welches uns Wohlstand und Frieden seit über 70 Jahren garantiert. Diese europäischen Werte gilt es zu verteidigen und weiter zu entwickeln. Nur mit Europa haben wir gute Wettbewerbschancen im weltweiten Vergleich“, so plädiert Andreas Otto weiter. „Nationale Egoismen haben keinen Platz bei freiheitlich denkenden und lebenden Menschen. Nationale Egoismen bringen unsere Gesellschaft nicht weiter, wir müssen in die Zukunft schauen, da nützt es nichts der Vergangenheit nachzutrauern“, so der wiedergewählte Vorsitzende weiter. „Auch Reinickendorf soll von Europa weiterhin profitieren, dafür wollen sich die Liberalen in Reinickendorf einsetzen“, meint Otto.

Foto von links nach rechts: Heidemarie Eller, Peter Dietze-Felberg, Andreas Otto, Timo Bergemann und Sibylle Meister (MdA); es fehlen auf dem Bild Götz Galuba und Moritz Hildebrand

Foto: Andreas Otto

Turnhallen werden nun sonntags für Familien geöffnet

Aus der Berliner Morgenpost vom 18.01.2019

WINTERSPIELPLATZ

Sport-Angebot für Familien mit Kindern in den Wintermonaten

Der Bezirk wird jeden Sonntag die Turnhalle der Reineke-Fuchs-Grundschule öffnen, damit sich Kinder auch im Winter bewegen können.

Ab Sonntag können Kinder in der Sporthalle toben.

Ab Sonntag können Kinder in der Sporthalle toben.

Reinickendorf. Wer jetzt in der Kälte nicht gerne draußen auf den Spielplatz geht, der hat ab Sonntag, 20. Januar, die Möglichkeit, sich jeden Sonntag mit seinen Kindern zwischen drei und zehn Jahren in der Sporthalle der Reineke-Fuchs-Grundschule, Foxweg 15, auszutoben. Unter dem Motto „Winterspielplatz“ können in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr Kinder mit ihren Eltern unter Aufsicht erfahrener Übungsleiterinnen und Übungsleitern des BFC Alemannia spielen und turnen. Das Angebot ist kostenfrei und gilt bis einschließlich März. Damit die Kinder am Angebot teilnehmen können, müssen sie von einem Elternteil begleitet werden. Sportschuhe oder Stoppersocken sollten mitgebracht werden.

Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) freut sich über die Zusammenarbeit mit dem BFC Alemannia: „Wir möchten gerne Kindern auch in den Wintermonaten die Möglichkeit geben, sich zu bewegen und Spaß zu haben. Dann tun sie genau das, was sie für eine gesunde Entwicklung brauchen. Auch im Winter ist es für Kinder wichtig, sich frei bewegen zu können. Ich danke dem BFC Alemannia, dass er das Projekt Winterspielplatz begleitet.“

Realisiert wurde die Aktion durch einen Antrag der FDP-Fraktion, die sich für die Öffnung von nicht genutzten Turnhallen im Winter seit März vergangenen Jahres eingesetzt hatte. „Wir freuen uns, dass unter Antrag Früchte trägt. Wir danken dem BFC Alemannia, dass dieser den Mut zeigt, sich für Kinder und Familien mit diesem zusätzlichen Bewegungsangebot in unserem Bezirk einzusetzen“, sagt Mieke Senftleben (FDP) und ergänzt: „Für uns ist es von großer Bedeutung, gerade in der kalten Jahreszeit, Kindern Indoor-Sport und Freizeitangebote zu ermöglichen, denn Sport und Bewegung ist immer besser als vor dem TV oder dem Computer zu sitzen.“

R2G fährt Zukunft der Berliner Jugend an die Wand

leonard

Immer wieder plagen uns Schlagzeilen in Berliner Zeitungen, dass in sämtlichen Bereichen Fachkräfte fehlen. Das Problem ist bekannt und wird seit mehreren Jahren konsequent ignoriert. Oft wird behauptet, dass die berufliche Ausbildung keinen Stellenwert mehr hat – keinen Respekt gezollt bekommt, während das verwässerte Studium zum Allheilmittel für den sozialen Aufstieg wird. Gleichzeitig soll die immens steigende Studienzahl Beweis sein, was für einen überragend guten Job Rot-Rot-Grün und vor allem Frau Scheeres in den letzten sieben Jahren geleistet hat. Das Gegenteil ist der Fall.

Gedenken an Fritz Elsas

S8SqseQi8FhYcTvH-FY0Heute bei der Kranzniederlegung zu Ehren des im KZ Sachsenhausen erschossenen Berliner Bürgermeisters Fritz Elsas gewesen. Andreas Otto, gemeinsam mit dem FDP-Bezirksverordneten Heinz-Jürgen Schmidt und Heidemarie Eller vom FDP-Bezirksvorstand bin ich als Ortsverbandsvorsitzender der FDP Reinickendorf Mitte-Süd auf Einladung der Parteifreunde aus OHV dort gewesen, um auch ein Gesteck nieder zu legen und inne zu halten.

Hier ein paar Fakten zu Fritz Elsas lt. Wikipedia: Er wurde als Sohn eines Industriellen geboren, studierte in München, Berlin und Tübingen Jura und wurde 1912 zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Elsas als Freiwilliger, wurde aber aufgrund einer starken Sehbehinderung ausgemustert.

Von August 1914 bis zum 30. Januar 1915 arbeitete er in der Handelskammer in Stuttgart. Er entwarf ein System der Nahrungsmittelversorgung, das reichsweit zum Vorbild wurde. Ab dem 1. Februar 1915 war er bei der Stadt Stuttgart beschäftigt, zuletzt als Direktor des städtischen Lebensmittelamts mit acht Abteilungen und über 200 Mitarbeitern.[1]

1919 wurde er Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und Stadtrat in Stuttgart. Obwohl er bereits während seines Studiums zum evangelischen Glauben konvertiert war, sah er sich antisemitischen Angriffen ausgesetzt und verzichtete deswegen 1921 auf eine Kandidatur zum Oberbürgermeister. 1924 wurde er Abgeordneter des Württembergischen Landtags.

1926 wurde er zum Vizepräsidenten des Deutschen und Preußischen Städtetags berufen und zog nach Berlin. Im April 1931 wählten ihn die Berliner Stadtverordneten zum Bürgermeister.

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Anfang 1933 kam er seiner bevorstehenden Absetzung zuvor, indem er ein Urlaubsgesuch einreichte. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde er im gleichen Jahr in den Ruhestand versetzt. Zunächst arbeitete er als Wirtschafts- und Devisensachverständiger. 1937 wurde er festgenommen und saß wegen ihm unterstellter Devisenvergehen fünf Monate in Untersuchungshaft.

Seit 1934 hatte Elsas Kontakt zu einer liberalen Widerstandsgruppe um Landgerichtsrat Ernst Strassmann in Berlin und den Kaufmann Hans Robinsohn in Hamburg. Darüber hinaus hatte er Verbindungen zum früheren Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler. Er verfasste eine Proklamation, mit der Goerdeler nach dem geplanten Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler die Öffentlichkeit informieren wollte. Elsas sollte nach einem gelungenen Attentat Leiter der Reichskanzlei werden.

Nach dem Scheitern des Attentats im Juli 1944 versteckte er Goerdeler. Am 10. August 1944 wurde Elsas von der Gestapo verhaftet und gefoltert. Vier Monate verbrachte er im Berliner Zellengefängnis Lehrter Straße. Im Dezember 1944 wurde er in das Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht und dort im Januar 1945 ohne Gerichtsverfahren erschossen. Seine Frau, sein Sohn und seine beiden Töchter wurden in den KZs Buchenwald und Ravensbrück in Sippenhaft genommen, sein Nachlass konfisziert.

Elsas war mit Theodor Heuss befreundet. Seine Tochter Hanne heiratete im August 1945 Heuss’ Sohn Ernst Ludwig.

Ehrungen
Die Städte Stuttgart und Berlin haben jeweils eine Straße nach Fritz Elsas benannt. Der FDP-Kreisverband Oberhavel erinnert alljährlich im Januar durch Kranzniederlegung im ehemaligen KZ Sachsenhausen an Fritz Elsas.

Eindrücke vom vergangenen Bezirksausschuss (+ Antrag)

 

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Fairer Marktrahmen für Energiespeicher [ANTRAG BESCHLOSSEN]

Der Bezirksausschuss der FDP Reinickendorf hat am 18.10.2018 in ordentlicher Sitzung den nachfolgenden Antrag einstimmig beschlossen:

Der Landesausschuss wird gebeten, über die Berliner Mitglieder der Fraktion der FDP im Deutschen Bundestag zu initiieren, dass

Inklusion ja – jedoch überlegt und in kleinen Schritten

Bezirksschulbeirat (BSB), Bezirkslehrer- und Bezirkselternausschuss (BLA und BEA) luden am 24. September 2018 in der Carl-Bosch-Oberschule zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Thema war eine intensive Auseinandersetzung zu dem Thema Inklusion. Zu Gast waren Frau Winter-Witschurke und Herr Dobe aus der Fachgruppe Inklusion, Demokratiebildung, ISV, Diversity u. Gender Mainstreaming der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Problemfelder der Inklusion wurden von den Eltern und Lehrern, die täglich auf dem Weg zur inklusiven Schule hervorragende Arbeit leisten, klar und deutlich formuliert: